O Fortuna – bekanntesten von Dichtungen von Carmina Burana; die Dichtungen auf Lateinisch, Mittlehochdeutsch und anderen Sprachen. (diese ist nicht meiner Lieblingsdichtung)

Carmina Burana - The Forest

Der Wald – Carmina Burana

Carmina Burana gefällt mir. Als einer Kantate von 24 der Dichtungen ist es schön. Die Musik ist wunderschön und ich hatte vorher ein Teil der Musik in Band gespielt. An der Uni hatte ich ein Teil von dieser zweimal studiert. Einmal in “Musikgeschichte” und einmal in Deutsche Literatur der Mittelalter. Die ganze sind lustig und amüsant–nicht seriös.

Meine Lieblingsdichtung ist die folgende mit Text von Anthology of Medieval German Literature von Albert K. Wimmer. Der Autor ist unbekannt und als “Anonym” notiert. Ganz typisch mit älterer Texten. Und die von Carmina Burana wurde im 13. Jahrhundert zusammengestellt. Von dieser Zeit war es “in Ordnung” (schade, aber meistens geht es so in diesem Zeitraum der Geschichte), wenn wir den Name eines Autors nicht wissen.

Es ist zuerst auf Mittelhochdeutsch:

Chume, chume geselle min,

ih enbite harte din!

ih enbite harte din,

chum, chum, geselle min!

Suozer roservarwer munt,

chum unde mache mich gesunt!

chum unde mache mich gesunt,

suozer roservarwer munt!


Dann auf Hochdeutsch:

Komm, komm, mein liebster Freund

ich warte so auf dich!

ich warte so auf dich,

komm, komm, mein liebster Freund!

Süßer, rosenfarber Mund,

komm und mach mich gesund!

Komm und mach mich gesund,

süßer, rosenfarber Mund.


Wie gesagt – lustig und ein bisschen respektlos (sagt Deutsche “irreverent” wie auf Englisch? Egal, es geht für mich). Weiß nicht direkt warum, aber diese war einer von meiner Lieblingsdichtungen und altdeutschen Literatur. Und diese war einfach zu übersetzen, wenn jemand heutiges Hochdeutsch sprechen und kennen, da die Dichtung in Mittelhochdeutsch nicht so anders ist.

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