Vorfahren und Sprache

Zum Thema: Vorfahren

Für mich ist das Thema “Vorfahren” kompliziert. Am meistens finde ich meine direkte Vorfahren problematisch (lange Geschichte darüber, vielleicht später erklärt). Auch weiß ich nicht so viel über Teilen meiner Familie, deshalb ist es schwierig mit ihr zu identifizieren. Kommunikation – ja, das geht nicht. Zum Beispiel meiner Großvater spricht mit seiner Töchter nicht, der Grund dafür – wir haben keine Idee. Kommunikation mit Familie und infolgedessen Vorfahren geht dann vielleicht nicht.

Ich bin nicht sicher ob die Möglichkeit mit meiner Vorfahren zu sprechen existiert. (Ich weiß natürlich die Antwort “ja” ist…aber der Gedanke existiert)

Na ja, ich habe fast keine Information über meine Vorfahren. Aber vielleicht ist es einfacher mit ihr als mit meiner lebendigen Familie zu sprechen. – das ist vielleicht einen terribelen Gedanke zu haben. Familie ist kompliziert, wie ich gesagt habe.

Vorfahren sind mehr kompliziert als ein Thema. Meine Familie kommt aus Europa. Ich weiß nicht viel über die Leben meiner Vorfahren vor ihrer Einwanderung in der USA. Die Familiengeschichte fängt mit Leben in den USA an. Einziges Punkt: meine tschechische Familie immigriert am Anfang 20. Jahrhundert (rund um 1900). Ich habe die Papier von meinem Urgroßvater gelesen. Meine Urgroßvaters Vater war in der US-Navy und seiner Bruder war ein Mitglied der Navy-Band – die beide war naturalisiert. Einer andere Vorfahr war auch Mitglied dieser Band und Präsidents-Band auch. Deshalb weiß ich Musik war wichtig für meine Familie.

Andere Information habe ich nicht.

Ich denke es gefällt meine Familie und Vorfahren, dass ich eine Musikerin bin. Ja nur als als ein Hobby, aber ich spiele Klarinette jetzt. Für mich ist es egal ob ich talentiert bin oder nicht. Ich spiele nur für mich selbst.

Andere Gedanken meiner Vorfahren habe ich nicht. Ich muss mehr mit ihr sprechen um mehr zu kennen.


Zu dem anderen Teil des Titels: Sprache.

Niemand außerhalb von mir in meiner Familie spricht Deutsch. Meiner Urgroßvater spracht es (nur von der Geschichte meiner Großtante weiß ich dieses). Während und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr und deshalb hat meine Großtante und Großvater kein Deutsch gelernt. Niemand von seine Kinder spricht Deutsch und die Kinder keine Interesse über die Sprache oder Familiengeschichte habt.

Wahrheit – meiner Großvater hat mir informiert (als er gelernt hatte, ich Deutsch lernen möchte), “Deutsch ist eine hässliche Sprache, du solltest keine andere Sprache lernen.” Für ihn war alle Sprache außerhalb von Englisch schlecht und unwichtig. Weil ich in den USA leben, dann müsste ich nie andere Sprache lernen oder verstehen. (Arrogant ja, aber typisch von Amerikaner seiner Generation) Man sollte immer nur Englisch lernen. Andere Sprache sind unwichtig und unnötig. So denkt er. Aber Deutsch war fast am schlechtesten zu lernen. Bis jetzt hat er mir keine Antwort warum gegeben. Ich bin nicht total sicher warum er diese Meinung hat.

Meine Familie denkt, Deutsch ist eine unschöne Sprache. Ich sollte Spanisch oder vielleicht Französisch lernen. (Kein Problem mit Spanisch, aber ich kann das nicht verstehen. Und ich kann Französisch nicht sprechen, habe probiert und es klappt nicht)

Der größere Teil meiner Vorfahren kamen aus Deutschland und Tschechien. Sie hatten am meistens Deutsch und kleineren Teil Tschechisch gesprochen. Deshalb für micht ist es ganz wichtig Deutsch zu sprechen. Ich möchte auch Tschechisch lernen, aber ich muss die Zeit und den Kurs finden.

Vielleicht es liegt nur in meinem Kopf, aber ich es gefällt meine Vorfahren Deutsch zu hören.

Später, wenn ich Tschechisch sprechen kann, habe ich die Möglichkeit in beider Sprachen mit meiner Vorfahren zu sprechen. Im Moment ist es genüg manchmal auf Deutsch mit ihr zu reden.

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I'm a bibliophile who loves collecting books. Definite cat person. Amateur historian and major geek, who loves all things Tolkien and Star Trek. I'm also fluent in German.

9 thoughts on “Vorfahren und Sprache

  1. Ja, das Problem mit den Vorfahren kenne ich ein wenig. Ich komme eigentlich aus Rumänien aber habe das Land aber schon als Kind verlassen. Ich kann die Sprache nicht mehr richtig und meine Familie hat kein Interesse an der “alten Heimat”. Würde ich Kontakt suchen, müsste ich das ganz alleine machen. Und wenn man anfängt zu suchen, weiß man nie was man alles findet.

    Ich habe versucht mich mit meinen Ahnen/Vorfahren zu beschäftigen aber auch bei mir gibt es kaum Informationen. Ahnenverehrung ist daher für mich ein sehr kompliziertes Thema, obwohl ich es gerne in meiner spirituellen Praxis hätte. Für viele Leute scheint das so einfach zu sein aber die Wahrheit ist: jede Familie hat Abgründe und dunkle Seiten. Und bei mir scheitert es bereits an den direkten Vorfahren (Großeltern). Vielleicht habe ich eine falsche Haltung zu dem Thema aber ich denke, dass es in der Heidenszene oft verklärt und schön geredet wird.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du die Chance bekommst deinen Forschungen und Interessen bezüglich deiner Ahnen nachzugehen.

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  2. Das ist ein später reply, aber… hast du mittlerweile mehr herausgefunden? Wenn noch nicht, hast du versucht, online zu recherchieren? Ich lerne gerade viel über meine Familiengeschichte, aber auch das reißt ab, lange, lange nachdem meine Vorfahren christlich geworden sind. In einem wichtigen Sinne denke ich auch, es macht nicht so viel aus, wo die genetischen Vorfahren herkommen… meine Eltern kommen von anderswo, aber ich sehe die Gründer meiner Stadt als meine Vorfahren.

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    1. Immer kein Problem! Leider nicht so viel mehr über Familiengeschichte. Ich habe mehr auf meiner Großmutter und ihre Familie gelernt, nicht die anderen. Ja gleich hier. Lange, lange nachdem die christlich geworden sind (meine Familie ab 15 Jt, ich denke). Stimmt für mich auch. Genetische Vorfahren sind genetisch, muss nicht mehr sein.

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      1. 15tes Jahrhundert ist not too bad… my ex only knew like 3-4 generations of their ancestors I think. Das andere Problem ist natürlich, dass du irgendwann
        eh nur noch die männliche Linie verfolgen kannst. Einerseits kann das auch wichtig sein (ich habe einen slawischen Nachnamen von meinem Vater geerbt, sonst wüsste ich nichts von slawischen Vorfahren), aber es ist auch ein ziemlich restrictive view of kinship.

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        1. Just the one. Rest of the family, maybe 5 generations past my grandparents. Ja, das ist das Problem um zu recherchieren. Für Jahren dachte ich, dass ich nur deutsch, irisch, polnisch und walisisch bin–stimmt nicht. Meine Familie einerseits ist meistens tschechisch. Wir haben gar nichts gewusst. Restrictive, ja. Aber auch natürlich mit der Geschichte und Kirchenbücher so.

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          1. Ja, die Kultur war halt patrilinear… mal ärgere ich mich darüber, mal finde ich es normal. Heute ist es eben anders…
            Etwas andere Frage, aber siehst du tschechische und polnische (und vielleicht deutsche, die ursprünglich “wendisch” waren–falls das bei dir so ist) Vorfahren eher als verschieden oder eher beides als westslawisch? In terms of heritage and what it means to you, like.

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          2. Tschechisch und polnisch sind…ähnlich. Ja, westslawisch allgemein aber getrennt. Kultur uns Soziologie sind anders und auch die Politik. So sie sind ähnlich aber nicht so zum Thema westslawisch allein. Westslawisch ist ein gutes Wort für Frühgeschichte, nicht mittelalterliche oder moderne Geschichte. Wendisch ist für mich problematisch zu benutzen: “Westslawen” in deutschem Raum aber viele verschiedene Volksstämme. Aber deutsche Vorfahren sind für mich komplett getrennt von westslawische. Oder so steht meine Meinung nach.

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          3. Ja, das macht Sinn für mich. Ich denke erst seit Kurzem über solche Dinge nach, vielen Dank für deine Antwort! Ich weiß, dass “Wenden” problematisch ist, aber ich weiß (noch) nicht, von welchem Volksstamm mein Name kommt. Daher eigentlich die Frage. Ich denke du hast Recht. Ich überlege bei mir immer noch, was “meine Tradition” ist, weil meine Vorfahren aus so verschiedenen Gegenden in Deutschland kommen. I guess the answer is more research and thinking 😀 Aber darüber sprechen hilft auch. Danke für dein Blog und die netten Antworten 🙂

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          4. Gerne! Ich verstehe diese; und in diesem Fall ist es verstehbar um “Wenden” zu benutzen. Ja, es konnte manchal kompliziert sein, um eine Tradition zu finden (immer mehr mit verschiedenen Gegenden!). Danke für Ihre Fragen und die Kommentar 🙂

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